Sei brav!“ – Aber was heißt das eigentlich?
- Freigeist Katharina
- 3. März
- 1 Min. Lesezeit
Brav. Ein Wort, das wir oft im Zusammenhang mit Kindern hören. „Sei brav!“ – aber was bedeutet das eigentlich? Wer entscheidet, was brav ist? Und was bedeutet brav für dich?

Brav – ein subjektives Konzept
Das Verständnis von „brav sein“ ist nicht universell. Es variiert je nach Elternhaus, Kultur und gesellschaftlichen Normen. Während manche darunter Gehorsam und Anpassung verstehen, verbinden andere damit Freundlichkeit oder Rücksichtnahme.
Für mich ist „brav sein“ nicht unbedingt erstrebenswert. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen, meine eigenen Entscheidungen treffen – und nicht nur das tun, was andere als „brav“ definieren. Diese Haltung vermittle ich auch meinen Kindern: Sie sollen verstehen, warum sie eine Entscheidung treffen – ob für oder gegen eine Regel.
Kinder und der Druck, „brav“ zu sein
Ich kenne das unangenehme Gefühl, wenn ein Kind im Supermarkt wütend wird oder in einem Restaurant laut weint. Sofort spüre ich die Blicke, höre das leise Getuschel. Doch anstatt meinen Kindern zu sagen, sie sollen „brav sein“, versuche ich, bei ihnen zu bleiben, ihre Emotionen zu begleiten und nicht nur für die Außenwelt zu funktionieren.
Für mich bedeutet „brav sein“ nicht, Gefühle zu unterdrücken oder immer leise und angepasst zu sein. Es bedeutet, sich selbst treu zu bleiben – und das gilt für Kinder genauso wie für uns Erwachsene.
💬 Was bedeutet „brav sein“ für dich? Schreib es in die Kommentare!
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