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Dopamin und Verliebtsein: Wie die Chemie der Liebe unsere Beziehungen beeinflusst

Hast du jemals das Kribbeln im Bauch gespürt, wenn du frisch verliebt bist? Diese euphorische Phase, in der du nicht aufhören kannst, an die andere Person zu denken, und das Leben plötzlich in den schönsten Farben erstrahlt?


Dahinter steckt nicht nur Romantik, sondern auch eine beeindruckende chemische Reaktion in deinem Gehirn.


Der Hauptakteur? Dopamin!


In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum Dopamin in der Anfangsphase der Liebe eine so große Rolle spielt und wie es uns gleichzeitig herausfordert, in unseren Beziehungen von der Verliebtheit zur tieferen Liebe zu gelangen.



verliebtes Paar


Was ist Dopamin und warum ist es so wichtig?

Dopamin ist ein Neurotransmitter, der in unserem Gehirn für das Belohnungssystem verantwortlich ist. Es sorgt dafür, dass wir uns glücklich und motiviert fühlen, wenn wir etwas Positives erleben – sei es das Knacken eines Levels im Lieblingsspiel, das Erreichen eines Ziels oder eben das Verliebtsein. Dopamin wird in großen Mengen freigesetzt, wenn wir mit einer Person, in die wir verliebt sind, interagieren. Die Schmetterlinge im Bauch und das Gefühl, auf Wolken zu schweben, sind direkte Folgen dieser chemischen Reaktionen.


Warum ist die Wirkung von Dopamin vergänglich?

Während die Dopamin-Ausschüttung zu Beginn einer Beziehung uns in den Himmel katapultiert, ist dieser Zustand nicht von Dauer. Das Gehirn gewöhnt sich an den Dopaminrausch, und das intensive Gefühl der Verliebtheit lässt nach. Das ist der Moment, in dem viele Menschen anfangen, ihre Beziehung zu hinterfragen. Die rosarote Brille fällt, und plötzlich sehen wir auch die Ecken und Kanten unseres Partners, unserer Partnerin. Aber genau hier beginnt der Übergang zu einer tieferen Form der Liebe.


Wie beeinflusst Dopamin die Entscheidung zwischen Verliebtheit und echter Liebe?

Dopamin ist ein "süchtigmachendes" Hormon – wir wollen immer mehr davon. Deshalb kann es verlockend sein, die Verliebtheitsphase aufrechtzuerhalten, indem wir uns ständig nach neuen "Kicks" umsehen. Doch wenn wir in unseren Beziehungen über diese Phase hinauswachsen wollen, kommen andere Neurotransmitter ins Spiel. Die sogenannten "Hier-und-Jetzt-Hormone" wie Oxytocin und Serotonin stärken die emotionale Bindung und helfen uns, in der Realität anzukommen.


Was können wir tun, um den Übergang zu tiefer Liebe zu meistern?

Anstatt sich von der Suche nach dem nächsten Dopamin-Kick leiten zu lassen, liegt der Schlüssel darin, die Beziehung auf eine neue Ebene zu bringen.


Hier einige Tipps:

  • Achtsamkeit und Präsenz: Lerne, deinen Partner oder deine Partnerin im Hier und Jetzt wahrzunehmen, ohne die Verliebtheitsbrille.

  • Offene Kommunikation: Sprecht ehrlich über eure Bedürfnisse und Erwartungen.

  • Gemeinsame Erlebnisse: Baut eure Bindung durch gemeinsame Erlebnisse und Herausforderungen auf, die eure Verbindung stärken.


Fazit:

Verliebtheit ist nur der Anfang – die wahre Liebe beginnt, wenn der Dopaminrausch nachlässt. In dieser Phase liegt das Potenzial für eine tiefe, erfüllte Beziehung. Der Übergang von der kurzlebigen Euphorie hin zur nachhaltigen Liebe erfordert Arbeit, aber der Lohn ist eine Verbindung, die uns bereichert und trägt. Die Entscheidung liegt bei dir: Bleibst du auf der Suche nach dem nächsten Kick oder investierst du in das Abenteuer echter Liebe?


Teile in den Kommentaren, wie Dopamin deine Beziehungen beeinflusst hat.


Hast du den Übergang zur echten Liebe schon erlebt?

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Mag. Katharina Anna Bernard

Diplomierte psychologische Beraterin (LSB)

Fitness- und Gesundheitstrainerin

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E katharina.bernard@outlook.com

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